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Einsatz löslicher Kerne im Feinguss

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Erfordern Ihre Metallbauteile komplexe Innenhohlräume?

Feinguss eignet sich ideal für Teile, die enge Toleranzen, Wiederholgenauigkeit und komplexe Konstruktionsmerkmale erfordern. Bei Teilen mit besonders komplexen Innenhohlraumkonfigurationen können unsere Konstrukteure einen löslichen Kern in den Feingussprozess integrieren. Der Einsatz löslicher Kerne ermöglicht komplexere Hohlraummuster im Gussteil und reduziert oder vermeidet zusätzliche Zerspanung.

Konstruktion für lösliche Kerne

Im standardmäßigen Feingussprozess wird das Modellwachs in den Formhohlraum eingespritzt, abgekühlt, ausgeworfen und anschließend am Anguss befestigt, bevor es den restlichen Gießprozess durchläuft. Wenn das Teil keinen besonders komplexen Kern benötigt, wird dieser Prozess mit unserer hochmodernen Technologie automatisiert. Erfordert das Teil jedoch einen Innenkanal, wird der Prozess mit löslichem Kern am besten von einem unserer spezialisierten Mitarbeiter durchgeführt.

Zunächst wird ein lösliches Wachs in ein Werkzeug eingespritzt, um die Geometrie des Kerns zu formen. Der Kern wird anschließend aus dem Werkzeug ausgeworfen und abgekühlt.

Ein Mitarbeiter positioniert den löslichen Kern präzise im Formhohlraum des Werkzeugs für das gesamte Bauteil. Die Position des löslichen Kerns im Werkzeug wird durch Stützpunkte gehalten, die während des Konstruktionsprozesses in das Werkzeug integriert werden. Die zusätzliche Abstützung stellt sicher, dass der Kern beim Einspritzen des Modellwachses an seinem Platz bleibt, und erleichtert das Entformen des Wachses. Anschließend wird das Werkzeug geschlossen und das Modellwachs um den löslichen Kern herum in den Hohlraum eingespritzt. Im Werkzeug erzeugt der lösliche Kern die inneren Prallwände, Kanäle und Öffnungen, die im fertigen Gussteil enthalten sein werden.

Sobald das Modellwachs abgekühlt ist, wird das gesamte Teil aus dem Werkzeug ausgeworfen. Das Teil wird dann in ein Bad mit verdünnter Salzsäure gelegt, wodurch sich der lösliche Kern auflöst und eine geometrisch komplexe Kerngeometrie entsteht, die mit herkömmlichem Feinguss sonst nicht realisierbar wäre.

Das verbleibende Modellwachs wird anschließend am Anguss befestigt und durchläuft den restlichen Feingussprozess wie gewohnt. Das Endprodukt ist ein wiederholgenaues, komplexes Teil mit hoher Leistung, das keine kostspieligen sekundären Bearbeitungsschritte erfordert.

Warum lösliche Kerne?

Der Einsatz löslicher Kerne bietet viele Vorteile. Der größte Vorteil besteht jedoch darin, Bauteile mit komplexeren Kerngeometrien ohne kostspielige sekundäre Bearbeitungsschritte konstruieren zu können.

Da keine zusätzliche Zerspanung erforderlich ist, profitieren Ingenieure von größerer Gestaltungsfreiheit. Zudem spart der Wegfall sekundärer Bearbeitungsschritte Zeit im Fertigungsprozess und damit Fertigungskosten.

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